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Ein sicherer Transfer braucht mehr – welchen Lifter benötigst du?

Eine Pflegekraft hilft einer älteren Dame mit einer Aufrichthilfe beim Transfer aus ihrem Bett. Die beiden haben Blickkontakt.

Jetzt heißt es: Lifting mit Komfort und Sicherheit! Beim Heben von Patienten, ob aus dem Bett in einen Stuhl oder vom Boden nach oben, wird in der Praxis oftmals gar nicht an einen Patientenlifter gedacht. Das ist schade, denn so ein Lifter hat eindeutige Vorteile. Zum einen ist der Transfer für die Patienten deutlich angenehmer und zum anderen wird der Rücken der Pflegekraft geschont.

Worauf kommt es bei der Auswahl des richtigen Lifters an?

Ein entscheidender Faktor, um den passenden Lifter zu wählen, ist der körperliche Zustand des Patienten.
Ein Passivlifter (wie die Birdie EVO Modelle von Invacare) wird benötigt, wenn der Patient sein eigenes Gewicht nicht mehr tragen kann oder wenn seine Füße der Belastung beim Stehen nicht mehr standhalten können. Das kann verschiedene Ursachen haben wie: ein Schlaganfall, ein Unfall oder unterschiedlichste Erkrankungen, die die Muskulatur schwächen.

Die Wahl des passenden Passivlifters erfolgt je nach Anforderung – ob als Kompaktvariante für beengte Räumlichkeiten oder in der Plus-Version für professionelle Ansprüche; ob extra stark für schwergewichtige Nutzer oder in der beliebten Standardversion, wahlweise mit elektrischer oder manueller Spreizung.

Bei den täglichen Transfers und Bewegungen geht es, wenn möglich, auch darum, die noch bestehende Muskulatur zu stärken und die eigene Muskelkraft zu erhalten. Mit einem Aufstehlifter wird gerade so viel unterstützt, dass der Patient sich möglichst selbstständig und sicher aufrichten kann und dabei seine Restmuskulatur in den Beinen nutzt. Vielseitige Steh- und Aufrichthilfen kannst du in der Invacare ISA Produktfamilie entdecken.

Ein Pfleger hilft einem Mann mit einer Aufrichthilfe beim Transfer aus seinem Pflegerollstuhl. Die beiden haben Blickkontakt.

Wie in jeder Familie gibt es auch unter den ISA-Modellen Experten: Man kann zwischen hoch belastbar (XPLUS), platzsparend (COMPACT) und STANDARD-Allrounder wählen.

Risiken richtig einschätzen – Sicherheit gewährleisten

Der Berater deines Sanitätshauses beurteilt, welcher Lifter in deinem Fall für die Pflege nötig ist. Teil einer professionellen Empfehlung zur Versorgung mit einem mobilen Lifter ist außerdem eine Risikoeinschätzung. Folgende vier Punkte beachtet man dabei:

1. Die Aufgaben – Was muss der Lifter leisten können?

Was für Pflegerinnen und Pfleger offensichtlich ist, mag für pflegende Angehörige zu Hause nicht gleich auf der Hand liegen. Aber ein Lifter oder eine Aufstehhilfe unterstützt bei so vielen häufig ausgeführten Bewegungen. Dazu gehört der Transfer zum Bett, zur Toilette, zum Stuhl oder Rollstuhl. Außerdem entlastet er das Anheben der Beine (üblicherweise ins Bett) oder das Anheben vom Boden, z.B. nach einer Therapiestunde.

Jede dieser Aufgaben sorgt dafür, dass der Patient aktiv sein kann und macht es ihm möglich, einfache Tätigkeiten auszuführen. Angefangen beim Essen und Trinken, über das Betreiben der Körperhygiene, den Gang zur Toilette, bis hin zu Kontaktpflege und Freizeitaktivitäten.

Stell dir vor, du müsstest bei all diesen täglichen Abläufen den Patienten jedes Mal mit der eigenen Körperkraft bewegen? Das ist nicht nur anstrengend, sondern auch eine erhebliche Belastung für den Rücken! Auch für die Patienten ist der Transfer im Birdie EVO Patientenlifter erheblich angenehmer und sicherer.

Eine Pflegekraft hilft einer älteren Dame mithilfe eines Patientenlifters beim Transfer aus ihrem Rollstuhl. Sie haben Blickkontakt.

Wichtig für den Patienten ist die Möglichkeit, stets den Blickkontakt zur Pflegekraft halten zu können, ganz ohne störende Elemente.

2. Die pflegende Person und ihre Möglichkeiten

Als professionelle Pflegekraft kann man die körperliche Anstrengung, die mit den täglichen Transfers verbunden ist, gut einschätzen. Wichtig ist aber auch, pflegende Angehörige, Aushilfskräfte oder ehrenamtliche Pfleger darauf aufmerksam zu machen, dass regelmäßige Transfers eine Belastung sein können. Wie belastbar der Pflegende ist, lässt sich an folgenden Punkte ablesen:

  • Körpergröße & Statur
  • Körperliche Kraft
  • Erfahrung in der Pflege
  • Emotionale Beteiligung (besonders bei freiwilligen Pflegern oder Angehörigen)

3. Der Patient

Beim Transfer stellt die Person die Last dar. Ob ein Patientenlifter empfohlen werden kann, kommt vor allem auch auf die betroffene Person an. Die Beurteilung beinhaltet Faktoren wie:

  • Die Fähigkeit des Patienten, dem Pflegepersonal beim Anlegen des Gurts zu helfen
  • Das Verhalten der Person (besonders bei Herausforderungen)
  • Körperliche Risiken, beispielsweise Dislokationen bei geringer Muskelspannung oder Hautverletzungen
  • Katheter/Spritzenpumpe oder andere medizinische Mittel oder Pflegehilfsmittel

4. Die Umgebung muss stimmen

Viele umgebungsbedingte Faktoren sind für ein erfolgreiches Anheben ausschlaggebend. Diese müssen überprüft werden, um sichere Transfers gewährleisten zu können. Dazu gehören unter anderem:

  • Verfügbarer Raum/Wendekreis, um die Liftergröße zu bestimmen
  • Am Boden verlaufende Kabel oder andere Hindernisse
  • Nähe zu offenem Feuer oder Heizquellen
  • Breite der Innentüren
  • Zugang zum entsprechend positionierten Möbelstück
Patientenlifter Birdie EVO COMPACT und Aufstehhilfe ISA COMPACT

Der Birdie EVO COMPACT und die ISA COMPACT von Invacare sind die platzsparenden Kompaktversionen der Patienten- und Aufstehlifter.

Beide Modelle besitzen eine extra schmale Bauweise. Daher eignen sie sich ideal für die häusliche Pflege bzw. für Räume mit geringen Platz- und Manövriermöglichkeiten.

Sobald die oben angeführte Risikoeinschätzung abgeschlossen ist, kann dein Sanitätsfachberater eine Empfehlung aussprechen, welcher Lifter den ermittelten Kriterien am besten gerecht wird.

 

Um dich vorab zu informieren, kannst du die Patientenlifter im Video erleben und die Besonderheiten kennenlernen:

Patientenlifter im Video

Mehr Informationen und Merkmale zu den Patientenliftern gibt es außerdem auf der Invacare Website:

Invacare Logo

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